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Wir sind das TZU-Team und bestehen aus Pädagogen, Erziehern und Sozialassistenten.

Wir streben nach einer originellen und den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen des Schülers angepassten Pädagogik. Wir versuchen den Jugendlichen eine Hilfestellung zum Aufbau eines persönlichen Projektes zu geben. Wir begleiten und betreuen sie in der Schule, auf der Arbeitsstelle (z.B. durch regelmäßigen Kontakt mit dem Arbeitgeber), in der Familie (durch Gespräche mit den Eltern) und wenn nötig auch in der Freizeit (durch Information über alternative Freizeitgestaltung in der DG,...).

Wir führen Projekte mit dem Ziel der Angst- und Konfliktbewältigung und der Bewusstseinsbildung in punkto Drogenkonsum durch und greifen in diesem Rahmen seit einigen Jahren regelmäßig auf die Praktiken der Abenteuerpädagogik zurück. Wir konfrontieren die Jugendlichen mit Alltagssituationen (d.h. Geldgeschäfte in der Bank, Kennenlernen verschiedener sozialer Instanzen wie z.B. Krankenkassen, Gewerkschaften, Arbeitsamt,...) und führen sie soweit wie möglich zum selbstständigen Leben hin. So fördern wir die schulischen und sozialen Kompetenzen der Schüler.

Demnach sehen wir unseren Auftrag darin, jeden einzelnen Jugendlichen als Mensch in seiner Einzigartigkeit zu begegnen und ihn dort abzuholen, wo er steht und nicht dort, wo wir ihn gerne hätten. Da wir Schüler mit sehr unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten betreuen, ist es wichtig ein individuelles Profil zu erstellen. Die persönliche Entfaltung der Jugendlichen steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Das Konzept besteht zunächst darin einen positiven Rahmen zu schaffen, in dem sich die Jugendlichen akzeptiert fühlen. Nur in einem positiven Umfeld, wo die Jugendlichen sich gut aufgehoben und wohl fühlen, können sie Vertrauen fassen und sich weiter entwickeln. In diesem Sinn ist es für uns wichtig, die Jugendlichen auch außerhalb des schulischen Rahmens kennen zu lernen. Daher geht es uns nicht nur um eine reine Wissensvermittlung, sondern auch darum, die Jugendlichen auf der Gefühls-, Beziehungs- und Verhaltensebene einschätzen zu können. Hierzu sind verschiedene Projekte vorgesehen, wie z.B. die Abenteuerpädagogik, Persönlichkeitsarbeit, gemeinnützige Projekte, etc.

Zu unseren Zielen gehören eine positive Selbsterfahrung, Steigerung des Selbstwertgefühls, Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenz (angemessenes Verhalten in der Gruppe), Stabilität, selbständiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein, Engagement und Weltoffenheit. Prioritäres Ziel bleibt aber die schulische Förderung der Jugendlichen.

Dafür treffen uns wöchentlich, um den Wochenplan zu erstellen, eine Bestandsaufnahme bezüglich der Schüler zu machen, Projekte zu besprechen und Informationen auszutauschen, Probleme zu besprechen etc. Seit geraumer Zeit arbeiten wir mit der Klassenleiterin der Übergangsklasse mit jungen Asylanten zusammen, um eine bessere soziale Integration dieser Schüler zu gewährleisten.