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Teil  Zeit Unterricht

in der Französischsprachigen Gemeinschaft spricht man von CEFA:

Centre d’ Education et de Formationen en Alternance

 

Die Ausbildung der Schüler ist dual:

2 Tage pro Woche Schulunterricht in der BSTI, 16 Stunden allgemeinbildender Unterricht (Donnerstag und Freitag)

Unterrichtsfächer: Deutsch, Französisch, Mathematik, Sport, Tagesgeschehen

Zudem praktischer Unterricht in den folgenden Bereichen:

  • Industrielehre als Entknocher und Zerleger
  • Industrielehre als Produktionsarbeiter/in in einer Brotfabrik
  • Kochen und Bedienen
  • Metallkonstruktion
  • Bauwesen (Bau, Holz, Garten, ...)
  • Kunstatelier
  • Informatik
  • Erste Hilfe und Arbeitssicherheit
  • Betriebsbesichtigungen

3 Tage pro Woche Teilzeitarbeit oder Praktikum in einem Betrieb, Sozialbetrieb oder Handelsunternehmen (Montag bis Mittwoch - kann aber auch in gewissen Fällen auf andere Tage aufgeteilt werden)

Der Praktikumsvertrag ist ein „Schnuppervertrag", ehe sich die Schüler endgültig für einen Teilzeitarbeitsvertrag festlegen. Dies fördert die soziale und vor allem berufliche Integration.


Das TZU-Team besteht aus Pädagogen, Erziehern und Sozialassistenten. Es unterrichtet, begleitet und betreut die Schüler individuell in der Schule, im Praktikum, in der Familie und manchmal auch in der Freizeit.

 

Ziele des TZU

Kennenlernphase

In einer Kennenlernphase lernt das TZU-Team durch Gespräche, Spiele und Tests die Persönlichkeit, Interessen, Hemmnisse, Stärken und Schwächen sowie die berufliche und soziale Situation der Schüler kennen. Nach der Kennenlernphase formuliert das TZU-Team gemeinsam mit den Schülern deren persönlichen Projekte und Ausbildungsprogramme.

Kontinuierliche Begleitung in Schule und Praktikum

Das TZU-Team begleitet die Schüler intensiv im Unterricht und am Arbeitsplatz im Betrieb. Es gibt einen ständigen Austausch mit den Arbeitgebern und Unterrichtsprogramme werden angepasst.

Am Ende des Semesters erhält jeder Schüler einen „Schülerbewertungsbogen" und am Ende des Schuljahres eine Bescheinigung über die erworbenen Kenntnisse. Jedem Schüler ist es freigestellt, die Prüfungen zur Erlangung einer beruflichen Qualifikation zu machen.

Diplommöglichkeiten und Zertifkate

  • Bescheinigung über die erworbenen Kenntnisse
  • Grundschulabschluss
  • Orientierungsbescheinigung des 2. Jahres des berufsbildenden Unterrichts
  • Orientierungsbescheinigung des 3. Jahres des berufsbildenden Unterrichts
  • Befähigungsnachweis des 6. Jahres des berufsbildenden Unterrichts (Aufgrund einer Entscheidung des Prüfungsausschusses)
  • Zertifikat der Industrielehre (Entknocher & Zerleger, Produktionsarbeiter im Bäckereibetrieb)

Der TZU kann als Vorbereitung und Sprungbrett für eine Ausbildung im Mittelstand verstanden werden. Eine Wiedereingliederung in den Vollzeitunterricht ist möglich.