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Ein Beitrag von Armin Münster:

Besuch des Biohofes Piront in Eibertingen.

Am 28 September 2018 besuchten wir den landwirtschaftlichen Betrieb Piront in Eibertingen, der seit 3 Jahren als Biohof eingetragen ist. Gegen 13 Uhr 45 sind wir am alten Stall angekommen, wo uns Herr Johann Piront die alten Stallungen sowie die Maschinenhalle mit den verschiedenen Maschinen und den Traktoren zeigte.

Der Fuhrpark ist gut aufgestellt, so dass die anfallenden Arbeiten wie Gülle ausbringen sowie die Siloernte allein durch die Familie Piront ohne Fremdfirmen bewerkstelligt wird.

Später hat Sebastian Piront unsere Gruppe übernommen.
Er führte uns zum neuen Stall, wo er uns den Melkzyklus der über 24 Stunden läuft, erklärte.

Der neue Stall wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Lely, die sich übrigens früher auch mit dem Bau von landwirtschaftlichen Maschinen wie Düngerstreuer oder Heuwender befasste, nach den neuesten Erkenntnissen ausgestattet und eingerichtet.

Wir konnten beobachten wie eine Kuh vom Computer zum Melkstand geleitet wurde und alleine durch den Melkrobotter gesteuert, das Euter mit Laser Ausmaß und an die Melkmaschine anschloss.

Während des Melkvorgangs werden unter anderem auch die Körpertemperatur gemessen, welche viel über die Kuh aussagt. Diese Technologie scheint sich bewährt zu haben.

Die Kühe werden, sobald sie sich einer Schleuse (so nennt man die automatischen Tore) nähern,
durch die Erkennungsmarken am Halsband sofort ins System eingelesen und je nach den für sie eingespeicherten Informationen weitergeleitet.

Stellt man so fest das die Kuh krank ist, kann ohne Verzögerung mit der Behandlung begonnen werden.

Seit 3 Jahren ist der Betrieb jetzt ein Biohof, dies war auch möglich, weil die Familie Piront über 200 Ha. an Flächen bewirtschaftet. Über dem Melkstand befand sich der Computerraum, der uns anhand von Beispielen erklärt wurde.

Alles in allem war unser Besuch sehr interessant und wird uns durch die Eindrücke wie die Zukunft in der Landwirtschaft aussehen wird, noch recht lange in Erinnerung bleiben.

Vielen Dank noch mal an die Herren Johann und Sebastian Piront für ihre Erläuterungen.