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Ein Beitrag von Norbert Nicoll:

BS-Schüler auf den Spuren des Ersten Weltkrieges in der Provinz Lüttich

Im November jährte sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Die Provinz Lüttich hatte unter dem Krieg schwer zu leiden und gedachte dem Ende des Krieges mit zahlreichen Zeremonien. An der zentralen Gedenkfeier auf dem Friedhof von Robertmont nahmen auch rund 200 Schülerinnen und Schüler aus der Euregio teil.

In Robermont befinden sich zahlreiche Gräber und Monumente, die an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erinnern. Neun Abiturienten der BS des Grundwahlfaches Geschichte reisten als Schülervertretung aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft nach Lüttich. Sie nahmen an der Zeremonie nicht nur passiv teil, sondern gestalteten diese mit insgesamt drei Wortbeiträgen aktiv mit.

Im Nachmittag begaben sich die BS-Schüler nach Cointe zum Mémorial Interallié. Dorthin hatte das belgische Militär zu einer Gedenkfeier eingeladen. Die belgische Armee war es auch, die die BS-Delegation mit Unterstützung der Motorradstaffel der Polizei Lüttich durch die Cité Ardente eskortierte, was für die Schüler ein ungewöhnliches Erlebnis war.

Am Tag vor dem Besuch in Lüttich besuchten die Schüler verschiedene Schauplätze des Ersten Weltkrieges in der Region. Die Gruppe machte u. a. Station am ehemaligen Bahnhof in Herbesthal (über den ein Teil der deutschen Logistik des Krieges im Westen abgewickelt wurde) und am Denkmal des ersten getöteten belgische Soldaten, Antoine Fonck, in Thimister.