Das 3. und 4. Mittelschuljahr ( 9. und 10. Schuljahr) : die Orientierungsstufe.
Was man allgemein zum 3. und 4. Mittelschuljahr wissen sollte
Nach bestandenem zweiten Jahr beginnt die Orientierungsstufe:
das 3. + 4. Jahr.Die Orientierungsstufe absolviert man in der Regel in einer der drei Grundausrichtungen der Schule, also erntweder in der
- allgemeinbildenden Abteilung, A- Abteilung oder auch Übergangsabteilung (zum Weiterstudium) genannt.
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Abteilung Technische Qualifikation, auch technische Befähigung genannt
(= Abteilung QT)
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Die Qualifikation berufliche Abteilung: auch berufliche Befähigung genannt
( = Abteilung QB)
Alle 3 Studienrichtungen führen nach dem 6. oder 7. Jahr (QB) zu einem
Abiturzeugnis, wobei der Begriff "Abiturzeugnis" nicht ganz eindeutig ist:
- das Abiturzeugnis der allgemeinbildenden Abteilung
und der QT Abteilung berechtigt zur Immatrikulation an
Universitäten und Hochschulen.
- Dies ist nicht der Fall für
das Abiturzeugnis der beruflichen Abteilung.
Inhaltlich unterscheiden sich diese 3 Studienrichtungen durch folgendes:
- A – Abteilung (Übergang):
100% allgemeinbildende Unterrichte. Die
Elektro-Mechanik-Abteilung gehört verwaltungsmäßig zum Technischen Institut, ist aber ebenfalls eine Übergangsabteilung.
Hier sind 4 Wochenstunden praktische Arbeiten vorgesehen.
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QT- Abteilung:
+/- 50% der Stunden sind den allgemeinbildenden Fächern
gewidmet und 50 % dem jeweiligen Grundwahlfach (Elektrotechnik,
Agronomie, Holztechnik, Mechanik) wovon 8 Stunden aus praktischen Arbeiten bestehen.
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QB- Abteilung:
+/- 40% der Stunden sind den allgemeinbildenden Fächern gewidmet und
60% dem jeweiligen Grundwahlfach (Elektroinstallation, Holztechnik, Mechanik ...) wovon 8-14 Wochenstunden praktische Arbeiten umfassen.
2) Die Stundenraster im 3. und 4. Jahr A (Übergangsabteilung).
Das Stundenraster teilt sich auf in:
- Pflichtfächer : diese muss jeder Schüler belegen, z.B. Geschichte, Erdkunde.
- Pflichtwahlfächer: diese muss der Schüler belegen, hat aber die
Wahl in der Stundenzahl. So muss beispielsweise Mathematik belegt werden, aber der Schüler/die Schülerin hat
die Wahl zwischen 4 oder 6 Stunden
- Wahlfächer und Ergänzungsfächer: diese wählt der Schüler frei nach Fähigkeit oder Interesse und sofern sie organisatorisch mit dem Stundenplan vereinbar sind.
Insgesamt muss jede/r Schüler/in ein
Minimum von 28 Std./Woche belegen, kann aber bis
zu einem
Maximum von 36 Std./Woche gehen. Damit der/die Schüler/in eine möglichst
fundierte und breite Ausbildung erhält, empfehlen wir ein Minimum von 32 Wochenstunden